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INQA-Coaching 2026/2027: neue Förderrichtlinie, neu autorisierte Coaches – was Betriebe jetzt wissen sollten

23
Sep., 2026

Das Förderprogramm INQA-Coaching geht mit einer neuen Richtlinie in die Jahre 2026 und 2027. Alle Coaches mussten sich neu autorisieren lassen, die Förderkonditionen bleiben attraktiv. Was das für Ihren Betrieb bedeutet – und woran Sie einen autorisierten Coach erkennen.

Was 2026 neu ist

Am 12. Juni 2026 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Förderrichtlinie für das INQA-Coaching neu erlassen (veröffentlicht im Bundesanzeiger am 22. Juni 2026). Das Programm läuft damit bis Ende 2027 weiter – finanziert vom BMAS und der Europäischen Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus).

Für die Coaches war 2026 ein Jahr des Prüfens: Alle INQA-Coaches mussten sich neu autorisieren lassen. Geprüft wurden Qualifikation und Beratungserfahrung, Kompetenzen in den betrieblichen Gestaltungsfeldern, Erfahrung mit agilen Methoden und Kundenreferenzen; dazu kam eine Online-Lernplattform mit Abschlussprüfung. Wer bestanden hat, erhält eine Autorisierungsurkunde und das INQA-Coach-Badge für 2026/2027. Nur mit beidem darf ein Coach INQA-Coaching-Schecks annehmen.

Was gleich bleibt: die Förderkonditionen

  • 80 % Zuschuss, 20 % Eigenanteil
  • bis zu 12 Beratungstage zu maximal 1.200 € netto pro Tag
  • Zeitraum: bis zu 7 Monate
  • Für Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, mindestens einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstelle, mindestens zwei Jahren am Markt, höchstens 50 Mio. € Jahresumsatz (oder 43 Mio. € Bilanzsumme) sowie Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland

Der Weg ist ebenfalls unverändert: Sie besprechen Ihr Vorhaben zuerst mit uns – wir klären, ob INQA-Coaching passt, und bereiten Sie auf die kostenlose Erstberatung bei einer regionalen INQA-Beratungsstelle (IBS) vor. Sie prüft die Förderfähigkeit verbindlich und stellt den INQA-Coaching-Scheck aus. Damit führt ein autorisierter Coach das Coaching im Betrieb durch – beteiligungsorientiert, in Iterationen, mit einem verbindlichen Handlungsplan als Ergebnis.

Woran Sie einen autorisierten Coach erkennen

Zwei Dinge sollten Sie sich zeigen lassen: die aktuelle Autorisierungsurkunde mit Berater-ID und das Badge „Autorisierter INQA-Coach 2026–2027". Zusätzlich führt inqa.de eine Karte der INQA-Coaches, in der Sie nach Region und Schwerpunkt suchen können.

Bei Qualitax sind beide Berater autorisiert: Ulrich Reuther (Berater-ID IC2608940, Prüfung am 22. September 2026) und Wolfram Löbnitz (Berater-ID IC2361337). Profile auf inqa.de: Ulrich Reuther · Wolfram Löbnitz (Karte der INQA-Coaches). Damit können Sie Ihr Coaching bei uns mit dem INQA-Coaching-Scheck durchführen – zum Beispiel für Digitalisierungs- und KI-Vorhaben, die die Beschäftigten mitnehmen sollen.

Was Sie jetzt tun können

Wenn Sie ein Vorhaben haben, das Prozesse, Führung, Qualifizierung oder den Arbeitsplatz der Zukunft betrifft: Machen Sie den Fördercheck (zwei Minuten, unverbindlich) oder buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch. Wir klären mit Ihnen, ob INQA-Coaching passt, und nennen Ihnen die zuständige Beratungsstelle.

Stand: 23. September 2026. Maßgeblich sind die Angaben des BMAS und der INQA-Beratungsstellen.

Administrator

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